![]()

![]()

VORSICHT !!!
Am Ende der Seite folgen Bilder !!!
Schaut euch diese
Seite bitte nur dann an, wenn ihr euch stark genug fühlt
bzw. nicht alleine
seid, danke!
WAS IST SVV??
SVV
(SelbstVerletzendesVerhalten) oder SI (self - injury) kann in verschiedensten
Variationen auftreten:
- Schneiden
- Verbrennen und Verbrühen
- Stechen
- Kratzen der Haut, oftmals bis eine offene Wunde entsteht
- regelmäßiges Öffnen verheilender Wunden, Abzupfen von Wundschorf und Aufbeißen
der Mundschleimhaut
WER MACHT SVV??
Selbstverletzende Menschen kommen aus allen
sozialen Schichten. Es spielt keine Rolle, ob dick oder dünn, arm oder
reich, alt oder jung. Unter den SVV-lern sind Singles und gebundene Personen,
erfolgreiche und arbeitslose...
Frauen
neigen allerdings viel häufiger zu
Selbstverletzungen als Männer. Sie werden gewöhnlich in vielen Dingen
benachteiligt, bekommen weniger Anerkennung, im materiellen wie
immateriellen Sinne. Frauen lernen, sich selbst zurückzunehmen, nachzugeben,
lernen zurückzustecken. Sie sollen Bedürfnisse anderer erfüllen, auf Kosten
der eigenen Bedürfnisse. Frauen sind gewöhnlich eher passiv, fühlen sich
benutzt, missbraucht - machtlos. Frauen werden nicht ermutigt, ihren
Gefühlen freien Lauf zu lassen, sie zu äußern, so dass sie oftmals die Wut,
das Gefühl von Nutz- und Wertlosigkeit gegen sich selber richten. Außerdem
werden Frauen häufiger Opfer sex. Missbrauchs, und diesen Erniedrigung hat
oftmals Selbstverletzung zur Folge. Das soll nun nicht heißen, das
Männer
keine Selbstverletzungen vornehmen. Die
Gesellschaft verändert sich, Männer rücken immer mehr in den Mittelpunkt,
ihr Aussehen, ihr Körper. Auch sie stehen unter dem Druck, gut aussehen zu
müssen - Essstörungen werden bei Männern immer mehr...
WARUM?? MÖGLICHE
URSACHEN...
"Wenn eine Patientin sich selber
verletzt können wir mit Sicherheit davon ausgehen, dass diese Frau in
ihrer Kindheit erheblich verletzt worden ist. Wir wissen nur nicht, wie."
(Smith, Cox, Saradjian: Selbstverletzung; S.31)
Ein
Trauma,
ein schlimmes Ereignis sorgt für ein seelisches
Chaos. Wenn man dann nicht die richtige Unterstützung (seelische
Hilfestellung, Fürsorge der Eltern, mentale Stabilität der Eltern)
bekommt, muss man alleine damit fertig
werden. Oftmals kommt es dabei zu Gefühlen von
Vernachlässigung und Wertlosigkeit... Je jünger man zu dem Zeitpunkt des
schlimmen Ereignisses ist, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, später
sich selbst zu verletzen. Oft auch werden die Ereignisse verdrängt,
scheinbar vergessen. Irgendwann, Jahre später, kann durch ein anderes
bedeutsames Ereignis das alte Erlebte wieder "hochkommen". Alte
Bilder kommen plötzlich wieder zum Vorschein (Flashbacks).
Persönlichkeitsstörungen, Depressionen u.a. basieren häufig auf einem
Trauma.
Häufige Traumata sind: Vergewaltigung,
sex. Missbrauch, körperliche Angriffe, Verlust eines Partners, Kindes oder
der Bezugsperson.
- Vernachlässigung,
v.a. in seelischer Hinsicht
- Depressionen:
Selbstwertminderung, Selbsthass
-
Persönlichkeitsstörungen:
Borderline -->
http://www.borderline-community.de
oder histrionisch
(stehen gerne im Mittelpunkt, neigen zu theatralischem Verhalten, fordern
alle Aufmerksamkeiten)
- Schizophrenie:
man gehorcht inneren Stimmen oder
versucht sie zum Schweigen zu bringen
- Selbstverletzung zur
Lösung emotionaler Anspannung,
es verschafft
vorübergehend Erleichterung
- Frustration, Gefühle nicht ausdrücken zu können (es kann also als
Botschaft
betrachtet werden)
- Dissoziation:
völliges
Ausblenden von Gefühlen, man ist nicht "anwesend", wie "abgeschnitten";
Selbstverletzung, um "sich wieder lebendig zu fühlen"
- Wut gegen sich selber
(da man
die Wut gegen den/die Täterin nicht ausleben kann/darf)
- Selbstbestrafung
für Gefühle,
Schuldgefühle (missbrauchte Menschen übernehmen oft die Anschuldigungen
des Täters), Schuldgefühle von Tatzeugen: Schuldgefühle, Ohnmachtsgefühle,
Gefühle von Hilflosigkeit
- Bestrafung anderer:
Selbstverletzung, um zu
zeigen, dass man Schaden genommen hat; der Täter sitzt in einem, muss
bestraft werden
- Re-Inszenierung
traumatischer Erlebnisse: um
Erfahrungen zu verarbeiten oder aufzulösen; Fürsorge der Gegenwart dient
auch zur Heilung der Wunden der Vergangenheit)
*** Zu den Bildern ***